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Konkret
ORTEN:GROHNER DÜNE:VEGESACK Drucken
Geschrieben von Jens Carstensen   
Friday, 23. September 2005

Orten ist ein Verfahren mittels Schall (s-)einen Standpunkt zu bestimmen.

Eine Installation von Jens P. Carstensen
Eröffnung:20. März 18 Uhr
Dauer: So. 20.03.2005 – So. 24.04.2005
Ort: Kito – Bremen Vegesack, Stiftung Overbeck

Anlass dieser Ausstellung ist die Auseinadersetzung mit einem Quartier in
einem  sozialen Brennpunkt - die Grohner Düne. Für 1 Jahr wird eine Wohnung
im 13. Stock zum  Ausgangs-Ort künstlerischer Erkundungen. Durch die Lage an
der Weser verstärkt dieser  archetektonische Hochhauskomplex vorallem
termo-dynamische Umweltprozesse. Der Wind  spielt eine entscheidende Rolle.
Kamineffekte lassen ihn durch die Treppenhäuser  sausen. Im Hof "zieht" es
ohne Unterlass. Fensterdichtungen singen bei starkem Wind  durch undichte
Gummidichtungen. Die natürlichen Klänge vor Ort werden ergänzt durch  ein
Ensemble aus Windmusikinstrumenten, die in diesen Komplex installiert
wurden. Die   Aufzeichnungen der Klänge werden am Computer für eine
interaktive Installation in  einem wohnfeldnahen Kunstort umgearbeitet. Die
Strategie:
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STAHLSTEIN Drucken
Geschrieben von Jens Carstensen   
Friday, 23. September 2005
Zur Wiedereröffnung des Pulverturms (gebaut 1529) am 14.Juni 96 vergab die
Stadt  Oldenburg einen Kompositionsauftrag. Als Material dienen Klänge, die
während der  Fundamentarbeiten erstellt wurden. Pflastersteine werden im
Kellerraum abgeschüttet,  mit Eisen- und Gummihammer in den Sand gesetzt und
ausgerichtet. Schläge hallen durch  das Gewölbe. Die körperliche Arbeit gibt
den Rhythmus vor.

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Veröffentlichungen: CD: StahlStein (Q-tip-Musik 96001)

Links:
 
TYPHONKONZERT Drucken
Geschrieben von Jens Carstensen   
Friday, 23. September 2005
Die SAIL Bremerhaven 2005 wartet nicht nur mit einer Parade der größten Segelschiffen  auf. Vom 10.-14. August 2005 wird der Musiker und Komponist Jens Carstensen im Rahmen  des Windjammertreffens ein ungewöhnliches Konzert veranstalten.

Bei dem Konzert handelt es sich um die Widergabe der Töne von Schiffssignalhörner,  sogenannten Typhonen. Von einem 12 m hohen Klangturm an der Weser wird das Stück  "Sailuhr - Sailzeit" in einer mehrtägigen Komposition zu einer "den Stadtraum  ergreifenden Klangkomposition" ausgesendet.

Typhone sind Schiffsignalhörner, die die Schiffe bei Manöverbewegungen oder bei Nebel  ertönen lassen. Die Funktionsweise eines Typhones ist folgendermaßen: Eine  Metallplatte als Membran wird durch Druckluft in Schwingung versetzt und durch die  hornartige Gestaltung des Gehäuses mit hoher Richtwirkung ausgesendet. Die großen  Handelsschiffe verfügen in der Regel über zwei verschiedene Typhone. Die Frequenz  richtet sich nach der Schiffslänge. Je größer ein Schiff, um so tiefer und  eindrucksvoller der Ton des Horns. Die Signale sind in der Schifffahrt international  genormt.

Jens Carstensen hat seit dem 1. Juni 2004 bereits mehr als 100 Schiffe mit ihren  Typhonen dokumentiert. Dazu begab er sich mit Genehmigung der Reederei, des  jeweiligen Schiffskapitän, der Hafenbehörden und  des Wasser- und Schifffahrtsamtes  an Bord der Bremerhaven anlaufenden Handels-, Hafen- und Passagierschifffe und nahm  die Töne auf.

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DIGITAL DIDGERIDOO Drucken
Geschrieben von Jens Carstensen   
Friday, 23. September 2005
Ein Bad in den Klängen einer Stadt organisiert die Klanginstallation
„Digital  Didgeridoo“ von Jens Carstensen und Kai Zeller. Umweltklänge aus
dem Unerhört  Stadtklang-Archiv werden wiederholt durch lange Röhren und
Hörner abgespielt. Die  sich ergebenden resonanzreichen Klangformen werden
zu einer elektronischen  Komposition umgearbeitet und als
Mehrkanalproduktion im Stadtbad installiert.
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ORTEN:STRASSENBAHNDEPOT FLUGHAFENDAMM:BREMEN Drucken
Geschrieben von Jens Carstensen   
Friday, 23. September 2005
Eröffnungsveranstaltung "pro musica nova" 1998. Klänge aus der Arbeitswelt
einer  Straßenbahnwerkstatt werden gesammelt, katalogisiert,
weiterverarbeitet. Am  Konzerttag besteigt das Publikum eine Straßenbahn, in
der per Funk Klänge vom  Konzertort übertragen werden.


Veröffentlichungen: CD: (Q-tip-Musik )

Links:
 
ORTEN:CONTAINER TERMINAL:BREMERHAVEN Drucken
Geschrieben von Jens Carstensen   
Friday, 23. September 2005
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Ein eigens aus Containern errichteter Konzertsaal auf dem Containerterminal
Bremerhaven ist der Austragungsort für eine Klangreise, an deren Anfang
akustische  Feldaufnahmen -aufgenommen auf dem Terminal- stehen.








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