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Geschrieben von Jens Carstensen
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Friday, 23. September 2005 |
Ein Bad in den Klängen einer Stadt organisiert die Klanginstallation „Digital Didgeridoo“ von Jens Carstensen und Kai Zeller. Umweltklänge aus dem Unerhört Stadtklang-Archiv werden wiederholt durch lange Röhren und Hörner abgespielt. Die sich ergebenden resonanzreichen Klangformen werden zu einer elektronischen Komposition umgearbeitet und als Mehrkanalproduktion im Stadtbad installiert.
Eine experimentelle Begegnung zwischen Lautsprechern und Mikrofonen, die den umgebenden Raum als Klangfilter hörbar machen.
Eine letzte Hommage an den spannendsten Konzertraums Bremerhaven –das alte Stadtbad steht mit dem Auszug des Designlabors kurz vor dem Abriss- organisiert der Verein Für Neue Musik in Bremerhaven am Mittwoch, 27. November um 20 Uhr. Auf dem Programm stehen zwei Kompositionen, die sich mit der akustischen Auswirkung des (Konzert-)raumes auf den Klang beziehen Der amerikanische Komponist Alvin Lucier schrieb 1969 die Anleitung für eine Performance. „I’m Sitting In A Room“ ist ein Sprechtext, der in einem Raum gesprochen und aufgenommen wird. Anschließend wird die Aufnahme über Lautsprecher wiedergegeben, wieder aufgenommen, erneut abgespielt usw. Die speziellen charakteristischen Klangeigenschaften des Raumes überlagern die Sprache, die in diesem Prozess zunehmend in reinen Klang überführt wird. Übrigbleibt ein akustisches Klang-Abbild des Stadtbades.
Veröffentlichungen: CD: The Last Concert - Hommage (Q-tip-Musik 2002-03)
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