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MUSIK FÜR LANGSAITE & THEREMIN |
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Geschrieben von Jens Carstensen
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Friday, 23. September 2005 |
Die „Musik für Langsaite und Theremin“ benutzt den singenden Draht als Lautsprecher, in dem es die Klänge des Ätherwellen-Instrument Theremin direkt durch ihn hindurchleitet.  Der New Yorker Musiker und Komponist Eric Ross ist im 30.Mai 2003 zu Gast bei Unerhört. Eric Ross spielt ein Konzert auf dem Theremin, einem der ersten elektronischen Musikinstumente, das vielen Filmen aus den 50er und 60er Jahren einen seltsamen elektronischen Sound verlieh.
Kaum ein anderes Instrument vermag den Zuschauer so zu beeindrucken wie das Theremin, das einzige Musikinstrument, das vollkommen berührungsfrei bedient wird. Der Musiker „dirigiert“ sein Instrument alleine durch die Bewegungen der Hände. Dieser „magische“ Vorgang hat dem Theremin eine bleibende Position in der Musikgeschichte verschafft. Sein Erfinder Lev Sergejewitch Termen wurde 1896 in St. Petersburg geboren.
Die Langsaiteninstallationen von Jens Carstensen machen den Schall für Auge, Ohr und Körper erlebbar. Ein 15 m langer Stahldraht – quer gespannt durch den Aufführungsraum - wird mittels eines Tieftongemisches u.a. im Infraschallbereich elektronisch in Schwingungen versetzt. Ausgangspunkt für die Kompositionen ist die Auffächerung des Klanges in seine spektralen Anteile und deren Transposition in den für das menschliche Ohr hörbaren Bereich. Bei geeigneten räumlichen Bedingungen kann der Zuhörer sich durch die sich aufbauenden Klangwellentäler und -berge bewegen. Sound Navigation And Ranging, also sich orientieren und verorten, werden bei den SONAR – Langsaitenkonzepten zum Erlebnis.
Veröffentlichungen: CD Musik für Langsaite (Q-tip-Musik 2005-03) |